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03.09.2026

Angestellt bleiben oder niederlassen? Eine ehrliche Gegenüberstellung für junge Ärzte

Nach Approbation und Facharzt stellt sich für viele Ärztinnen und Ärzte eine Grundsatzfrage. Angestellt bleiben und auf Planbarkeit setzen oder mit der eigenen Praxis mehr Freiheit und Verantwortung übernehmen? Dieser Beitrag stellt beide Wege ehrlich gegenüber.
 
Immer mehr junge Ärztinnen und Ärzte starten angestellt. Ein Auslaufmodell ist die eigene Praxis damit nicht. Laut einer aktuellen Befragung des Zentralinstituts Kassenärztliche Versorgung schließen nur rund 15 Prozent eine spätere Niederlassung grundsätzlich aus. Die Frage ist also selten endgültig, sondern eine des Zeitpunkts.

Sicherheit und Planbarkeit in der Anstellung

Die Anstellung bietet Planbarkeit durch ein festes Gehalt, Lohnfortzahlung und geregelte Arbeitszeiten. Unternehmerisches Risiko und Verwaltung bleiben bei der Inhaberschaft, der Fokus liegt auf der Medizin. Der Preis ist weniger Gestaltungsspielraum. Langfristig liegt das Einkommen zudem oft unter dem einer eigenen Praxis.

Freiheit und Verantwortung in der eigenen Praxis

Die eigene Praxis steht für Freiheit und Verantwortung. Man entscheidet selbst über Ausrichtung, Team und Arbeitszeiten, bei höherem Einkommenspotenzial. Rund drei Viertel der neu Niedergelassenen würden diesen Weg erneut wählen. Dem stehen Bürokratie, Personalsuche, Investitionen und Haftung gegenüber. Wer das unterschätzt, gerät unter Druck. Gute Vorbereitung verschafft dagegen einen Vorsprung.

Der wirtschaftliche und steuerliche Faktor

Wer sich niederlässt, wird freiberuflich tätig und übernimmt damit unternehmerische Verantwortung. Finanzierung und Investitionen, die Abschreibung des Praxiswerts, die Wahl der Rechtsform sowie steuerliche Fragen prägen den wirtschaftlichen Erfolg oft stärker als die reine Honorarhöhe. Häufig entscheidet schon die Reihenfolge der Schritte über spürbare Unterschiede.

Hier zahlt sich früh eingebundene, spezialisierte Beratung aus. Wir begleiten Heilberufe seit über 90 Jahren und haben uns sich konsequent auf die Steuerberatung von (Zahn-)Arztpraxen und Dentallaboren ausgerichtet. Weil steuerliche Gestaltung und rechtliche Fragen dort unter einem Dach zusammenlaufen, lassen sich Anstellung, Praxiskauf und ggf. Berufsausübungsgemeinschaft aus einer Hand planen.

Wenn Sie vor der Entscheidung stehen sich selbständig zu machen oder im Anstellungsverhältnis zu bleiben, lohnt sich ein Gespräch, das Lebensplanung und Zahlen verbindet. Wir begleiten junge (Zahn-)Ärztinnen und (Zahn-)Ärzte auf beiden Wegen.

Vereinbaren Sie gerne ein unverbindliches Erstgespräch.





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